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Freitag, 18. April 2014

Umfassender Überblick über die Tätigkeiten der IR | Praktikant

Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt zunächst online, Ansprechpartnerin für Anfragen ist hier Frau Petra Maaz (maaz@cometis.de). Relevante Unterlagen (Bewerbungsanschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse und Referenzen) sind an die allgemeine Bewerbungs-Mailadresse zu senden (bewerbung@cometis.de).

In einem zweiten Schritt erfolgt das Bewerbungsgespräch vor Ort. Dieses wird in der Regel geführt von Herrn Michael Diegelmann (Vorstand). Im Vorfeld des Bewerbungsgesprächs ist es hilfreich, insbesondere Homepage und Social Media Präsenzen des Unternehmens intensiv zu nutzen, um Fragen zu den einzelnen Kernkompetenzen und Unternehmensbereichen zu formulieren. Auch sollten die eigenen Kompetenzen und die persönliche Zielsetzung für das Praktikum klar sein.

Eine hilfreiche Zusammenstellung zur Bewerbungs- und Gesprächsvorbereitung findet sich auf der Unternehmensseite.

Aufgaben und Ziele

Zur Unterstützung der eigenen Zielsetzung werden zu Beginn des Praktikums Einführungsunterlagen ausgehändigt. Diese beinhalten neben den Erklärungen zu Datenschutz, Verschwiegenheit und Insidergeschäften einen ausführlichen Leitfaden. Eine Liste mit Tätigkeiten, die während des Praktikums übernommen werden sollten, erleichtert die Abschätzung der Relevanz einzelner Aufgaben und hilft beim „Warmwerden“ mit Kennzahlen und Fachvokabular. Die Liste umfasst unter anderem das Durcharbeiten von Fact Sheets, Geschäftsberichten, Presse- bzw. Ad hoc-Mitteilungen und Unternehmens-Präsentationen, die Veröffentlichung entsprechender Instrumente mithilfe relevanter IT-Lösungen sowie die Teilnahme an einem Conference Call. Zudem muss ein Praktikumsbericht verfasst und zum Abschlussgespräch mit dem Vorstand eingereicht werden.

Kernaufgaben des Praktikums waren: Das Korrekturlesen von Geschäftsberichten (aufgrund laufender Geschäftsberichtssaison), Übersetzungen, das Verfassen von Pressemitteilungen, die Gestaltung und Überarbeitung von Powerpoint-Präsentationen, Recherchearbeiten sowie die Unterstützung der Berater im Tagesgeschäft (Planung von Konferenzen, Kundenkontakt etc.). Besondere Highlights waren daneben die Teilnahme an Workshops sowie die Begleitung eines Kundentermins in Frankfurt am Main (Dreh von Filmsequenzen für Imagevideo).

Das Wissen aus dem Studium diente als Basis, um Texte und Pressemitteilungen zu verfassen. Auch Grundlagen der Krisenkommunikation und der Media Relations waren häufig gefordert, beispielsweise bei der Herstellung von Medienkontakten und deren Pflege. Gute Englischkenntnisse waren ebenfalls von Vorteil. Von grundlegender Bedeutung waren daneben Eigeninitiative und Motivation. Durch das vielfältige Aufgabenspektrum und die Breite der bearbeiteten Themenfelder war es oft nötig, sich in neue Themengebiete und Branchen mit spezifischen Anforderungen einzuarbeiten (verschiedene Anlageformen, Kennzahlenanalyse, Branchenentwicklung, Börsenindizes etc.) – ein für den Agenturalltag typischer Umstand, der Abwechslung und Herausforderung gleichermaßen garantiert.

Bei der Erfüllung der Aufgaben hatte, gemäß dem Grundsatz „Bei Fragen: fragen!“, der entsprechende Ansprechpartner immer ein offenes Ohr für Rückfragen. Auch der Bitte nach Feedback wurde gerne entsprochen.

Bewertung

Trotz der stressigen Phase, das Praktikum fiel in die Geschäftsberichtssaison, herrschte ein weitgehend gutes und zwangloses Klima im Team. Alle Kollegen und Kolleginnen waren sehr hilfsbereit und offen und sorgten sich um die Integration der Praktikanten. Auch die Zusammenarbeit der Praktikanten untereinander war sehr angenehm. Die Betreuung war während des gesamten Praktikums sehr gut, sowohl durch den direkten Ansprechpartner, als auch durch den Vorstand. Feedbackgespräche verzögerten sich zwar teilweise aufgrund des enormen Zeitdrucks, bei expliziter Nachfrage nahmen sich die Berater aber gerne Zeit.

Durch das Spektrum der Aufgaben und die Berücksichtigung individueller Lernziele bot das Praktikum einen umfassenden Überblick über die Tätigkeiten der IR. Insbesondere im Hinblick auf die Wahl des Spezialisierungsmoduls „Finanzkommunikation“ war dies sehr hilfreich. Gleichzeitig wurde ein Basiswissen in Bezug auf relevante Kennzahlen und Fachtermini vermittelt, ohne dass von Anfang an umfassende Sach- und Fachkenntnis erwartet wurde. Mit der Zeit kristallisierten sich Vorlieben und besondere Kompetenzen für bestimmte Aufgaben heraus, auf die gerne Rücksicht genommen wurde. So konnte der Schwerpunkt des Praktikums individuell mitgestaltet werden.

Persönliches Fazit

Während des gesamten Praktikums habe ich mich sehr wohl gefühlt. Alle Kolleginnen und Kollegen waren stets freundlich und hilfsbereit, trotz des stressigen Zeitpunkts. Gerade die Auswahl des Zeitraums sorgte dafür, dass es immer genug zu tun gab und die acht Wochen wie im Flug vergingen. In Bezug auf die Aufgabenauswahl wurde schnell erkannt, wo persönliche Präferenzen lagen. Der Fokus der Aufgaben lag neben der Korrektur von Geschäftsberichten (zeitraumbedingt) vor allem auf der Formulierung und Übersetzung von Texten (Pressemitteilungen, Homepage-Texte, Broschüren, One-Pager, etc.) und der Planung von Events (Konferenzen etc.). Hier hatte ich weitestgehend freie Hand. Gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit, alle Berater mit deren Tätigkeiten und Kunden kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war der Kundentermin in Frankfurt (Dreh einer Filmsequenz eines Imagefilms).

Obwohl ich zu Anfang nur über wirtschaftliche Grundlagenkenntnisse (Nebenfach: Bachelor Wirtschaftswissenschaften) verfügte, wurde dies nicht als Problem aufgefasst. Vielmehr bekam ich die Zeit, mich in alle Aufgaben einzuarbeiten und mir verschiedene Kenntnisse anzulesen – was mir viel Spaß bereitete. Abschließend würde ich allerdings sagen, dass wirtschaftliches Basiswissen hier von Vorteil, wenn nicht sogar notwendig war. Relevant waren vor allem Grundlagen des Rechnungswesens sowie ein grundsätzliches Interesse an Wirtschaftsthemen und der Börse. In Bezug auf die Auswahl des Schwerpunktfaches hat mich das Praktikum bestärkt. Sowohl fachlich als auch organisationstechnisch kann ich viel aus den vergangen acht Wochen mitnehmen und weiß zudem, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Tipps für das Praktikum


  • „Bei Fragen: fragen!“ – Alle Berater/innen sind offen für Fragen und geben gerne Feedback!
  • Kontext – Aufgaben geben meist nur im Kontext Sinn. Kunde, Arbeitsverhältnis und Hintergrund der Aufgabe werden gerne erklärt.
  • Eigene Lernziele feststecken – Spezielle Wünsche (z.B. ein Medientraining miterleben, Pressemitteilungen formulieren, an Telefonkonferenzen teilnehmen etc.) werden gerne berücksichtigt.
  • Organisation ist alles – Anzahl und Umfang der Aufgaben schwanken mitunter stark. Aufgaben daher unbedingt nach Priorität und Deadline ordnen.
  • Dresscode – im Büro gilt „Business Casual“, der Kauf eines Hosenanzugs ist nicht nötig!
Daniela Zimmermann, Praktikantin, 25. März bis 19. April 2014

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